Geschäftsführender Gesellschafter

Dirk Kreuzer

Dank seines Vaters hatte Dirk schon sehr früh die Gelegenheit in die Gastronomie zu schnuppern. Da auch dieser Vollblutgastronom ist, durfte er schon als kleines Kind hinter dem Tresen als Gläserspüler probieren. In der Grundschule zeichnete er mit Buntstiften einen Ober als Traumberuf.

Mit 15 Jahren begann er seine Karriere im Block House Othmarschen, wo er sich zuerst am Tresen und später auch im Service sein Taschengeld aufbesserte. Nach dem Abi traf er die bewußte Entscheidung, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Er hatte erkannt, dass Begeisterung und Freude an einer Tätigkeit die Grundpfeiler für Erfolg bildeten und genau das bietet ihm die Gastronomie noch heute. Und darüber hinaus, was gibt es schöneres, als jeden Tag zum kleinen Glück von unzähligen Menschen beitragen zu dürfen.

Gelernt hat er dann Hotelkaufmann im damals neu eröffneten 4-Sterne-Superior-Airport Hotel Hamburg, um nach der Lehre in den elterlichen Betrieb „Die Gastronomie im Hafen-Klub Hamburg e.V.“ einzutreten. Hier war er zwei Jahre lang als Bankett-Verkaufsleiter tätig. Mit der Familie folgte ein weiteres Restaurant und dann 1993 das 3-Sterne-Superior-Hotel Kreuzer in Wedel. Hier begleitete er seinen Vater fünf Jahre lang als geschäftsführender Gesellschafter, bis er das Familienunternehmen Ende 1999 verlies.

Es folgten zwei Jahre der Orientierung, in der er seiner Berufung als selbstständiger und eigenverantwortlicher Projektleiter für etliche bekannte gastronomische Unternehmen in der Metropolregion Hamburg nicht aus den Augen verlor.

Im September 2002 war es dann soweit. Er gab dem Wunsch seiner geliebten Frau Mona nach, die ihn immer und immer wieder ersucht, sich eine feste Anstellung zu suchen und bewarb sich daraufhin bei der Gastro Consulting SKM GmbH als Betriebsleiter. Nur war er für die Location, für die er sich damals beworben hatte nicht geeignet. Was aus heutiger Sicht nicht dramatisch war, denn diese Location gibt es nicht mehr. Doch es gab da das im Februar 2002 eröffnete Herzblut St. Pauli, das dringend einen neuen Betriebsleiter brauchte. So schreibt manche Geschichte das Leben und nicht der Karriereplan.

Hier auf der Reeperbahn sollte sich der Kreis schließen. Alles, was er jemals gelernt hatte, wurde hier dringend gebraucht. Mit an Besessenheit grenzendem Einsatz folgte er seiner von Gott gegebenen Bestimmung und brachte die Menschen zusammen, die das Herzblut St. Pauli zu dem gemacht haben, was es heute ist: ein Ort an dem zufriedene Mitarbeiter den Traum einer Gastlichkeit leben, wie wir sie uns alle wünschen. Ein Platz der Herzlichkeit, der Freundschaft, der Kameradschaft und des Lichts.

Spitzname: Chef
Geburtstag: 22.02.1968
Job im Herzblut: Geschäftsführender Gesellschafter
Hobbies: Lesen & Hörbücher
Liebt: Mona
Hasst: Demotivierenden Führungsstiel
Bewundert: Bodo Schäfer und Herbert Seckler
Ist süchtig nach: Koffeein
Lieblingssound: Herzblut All Time Classics
Lieblingsdrink: Ipanema